Inhalt

FAQs

Fragen zu ecogood?


Fragen zum CO2 Rechner?


Fragen zum Reduzieren?


Fragen zum Kompensieren?


Fragen zu Nutzerproblemen?




Fragen zu ecogood?


Wer steckt hinter ecogood?

Wir, das sind neben den beiden Gründerinnen Kika (Franziska) und Frauke noch Florian und Chris(toph) (IT), Daniel (Umweltingenieur) und Doro(thea) (E)Lena (Redaktion). In unserem gemütlichen Büro im Herzen Berlins bringen wir neben unserer internationalen Erfahrungen täglich unsere Expertise aus IT, Kommunikation, BWL und Umweltingenieurwesen zusammen.

Wir arbeiten nebeneinander und miteinander, können uns gegenseitig Input geben, sind aktuell über die Probleme (selten) und Erfolge (oft) aller informiert und erzielen so gemeinsam die besten Ergebnisse.

 

Ist ecogood eine Non-Profit-Organisation?

People, Planet, Profit – Die drei Ps der Nachhaltigkeit stehen bei unserer Arbeit im Mittelpunkt. Neben sozialen und ökologisch nachhaltigen Standards, streben wir eben auch wirtschaftliche Nachhaltigkeit an. Um diese zu erreichen, müssen wir ein profitables Unternehmen sein.

Dies bedeutet aber nicht, dass der von uns durchgeführte Klimaschutz weniger wert sei. Unsere Prämisse ist es, langfristig so viele Menschen wie möglich für den Klimaschutz im Alltag zu begeistern und einen größtmöglichen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Um dies erreichen zu können, müssen wir es schaffen, uns selbst zu tragen und mit den Mitteln so effizient wie möglich zu wirtschaften, um größtmögliche Beiträge an CO2-Reduktionsprojekte weiterreichen zu können.

 

Warum sollte ich bei ecogood mitmachen?

Wirksamer Klimaschutz beginnt bei jedem selbst. Die Politik reagiert zu langsam auf die Konsequenzen des voranschreitenden Klimawandels. Die Hände in den Schoß zu legen kann keine Option sein. ecogood bietet jedem die Möglichkeit, ohne großen Aufwand und mit Spaß Klimaschutz im Alltag zu betreiben und dabei auch noch erhebliche Summen Geld zu sparen.

ecogood...

  • unterstützt dich beim Erstellen deines persönlichen Fußabdrucks,
  • gibt dir Hinweise wo Reduktionspotenziale liegen und ermöglicht es dir, deinen persönlichen Reduktionsplan zu erstellen
  • garantiert eine solide Kompensation nach höchsten Standards, die besonderen Wert auf Nachhaltigkeitskriterien legen.

Was bedeutet die TÜV-Zertifizierung von ecogood?

ecogood ist vom TÜV NORD CERT für sein Zertifikatemanagement ausgezeichnet worden und trägt deshalb das TÜV NORD - Siegel. Die Zertifizierung besagt, dass das Geld der Kompensation tatsächlich in die Klimaprojekte fließt und die entsprechenden Zertifikate stillgelegt werden. Jede Kompensationsleistung kann mittels eindeutiger Zertifikatenummer verfolgt werden und wird von TÜV NORD CERT regelmäßig geprüft. Die sichere Kompensation ist damit gewährleistet. Der TÜV NORD CERT steht für Sicherheit, Zuverlässigkeit und Qualität. So ist TÜV NORD CERT auch von der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (UNFCCC) akkreditiert, um



Fragen zum CO2 Rechner?


Der Klima-Fußabdruck. Was steckt dahinter?

Der individuelle Lebensstil ist unausweichlich mit Emissionen verbunden. Oft sind diese Emissionen unsichtbar, aber in Zeiten des voranschreitenden Klimawandels wird es immer wichtiger diese Emissionen sichtbar zu machen. Der Klima-Fußabdruck, im englischen Carbon Footprint genannt, verdeutlicht diese Emissionen, die 100 Jahre und mehr in der Atmosphäre verweilen können und somit „Spuren“ hinterlassen, die durch den Klimawandel zunehmend deutlicher werden.

Zahlen? In Deutschland ist eine Person für durchschnittlich 11 Tonnen CO2(e) im Jahr verantwortlich, ein Äthiopier für etwa 1 Tonne. Ein nachhaltiges Limit, der die Gefahr eines gefährlichen Klimawandel in Grenzen halten könnte, wäre ein Fußabdruck von 2 Tonnen CO2(e) pro Person weltweit. Gerade im Verkehrsbereich ist die Menge schnell erreicht: Ein einfacher Flug von Hamburg nach New York ist bereits für 2 Tonnen verantwortlich.

Hinweis: Wohl gemerkt, es geht um den persönlichen Klima-Fußabdruck, der nicht zu verwechseln ist mit dem ökologischen Fußabdruck in den weitere Umweltaspekte mit eingehen.

Weitere Informationen siehe Magazin – Klima-Fußabdruck


Wie berechnet ecogood die klimawirksamen Emissionen beim Fußabdruck?

Bei der Berechnung des Fußabdrucks legt ecogood Wert auf Qualität und Aktualität. Wissenschaftlich hochwertige Daten auf denen die Rechnungen basieren, werden unter anderem regelmäßig vom

  • Umweltbundesamt / der Deutschen Emissionshandelsstelle
  • Statistischen Bundesamt
  • Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit
  • Bayerische Landesamts für Umwelt
  • Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg
  • Öko-Institut e. V.

veröffentlicht. Der Emissionsrechner soll einerseits einfach und komfortabel in der Benutzung sein, andererseits aber auch genügend Fragen enthalten, um eine möglichst gute Annäherung an den persönlichen Fußabdruck zu erhalten. Den exakten Klima-Fußabdruck eines Menschen zu berechnen ist dagegen nicht möglich. Es liegt in der Ehrlichkeit des Benutzers, wie gut sein Fußabdruck der Realität entspricht – aber keine Sorge, wir geben Unterstützung bei der Eingabe.


Welche klimawirksamen Emissionen werden bei der Berechnung berücksichtigt?

Die klimawirksamen Emissionen setzen sich aus Treibhausgasemissionen zusammen, die jeweils ein unterschiedliches Erwärmungspotenzial besitzen. Neben Kohlendioxid (CO2), hat beispielsweise Methan (CH4) ein 21-fach höheres Erwärmungspotenzial als CO₂ und Lachgas (N2O) gar ein 298-fach höheres. Deshalb werden alle Treibhausgasemissionen in den Berechnungen auf CO2-Äquvalente (CO2e) umgerechnet. Alle Treibhausgase mit entsprechendem Erwärmungsfaktor sind im IPCC-Bericht einsehbar.

  • Annahmen für die Emissionsberechnung im Bereich Lifestyle

Der Rechner versucht den komplexen Bereich des Konsums mit wenigen Fragen abzubilden. Unschärfen sind unumgänglich, da nicht jedes Produkt und jede Dienstleistung in die Berechnung eingehen kann. Deshalb kann nur eine richtungsweisende Annäherung des persönlichen Konsumverhaltens ausgewertet werden. Ausgegangen wird vom Bundesdurchschnittswert. Dazu kommen noch Emissionen der Allgemeinheit, für die jeder Bürger mit verantwortlich ist. Darunter fallen u. a. Emissionen für Infrastruktur, öffentliche Einrichtungen, Bundeswehr und Wasserversorgung.

Hinweis: Kühlen, Kochen und Backen wird nicht dem Bereich „Ernährung“, sondern dem Bereich „Haus“ zugeordnet.

  • Annahmen für die Emissionsberechnung im Bereich Transport

Die Klimawirksamkeit des Flugverkehrs ist weit höher als der reine Treibhausgasausstoß, da die Gase in großer Höhe anderen Bedingungen folgen, als in Bodennähe. Bekannte Phänomene sind die Bildung von Kondensstreifen, Zirruswolken und Ozon. Um diesem Effekt bei der Emissionsberechnung zu berücksichtigen, muss ein Faktor, der sogenannte RFI, berücksichtigt werden, der, gemäß dem Vorschlag des Weltklimarates (IPCC), mit 2,7 angenommen wird. Daneben werden drei unterschiedliche Flugzeugtypen, eine mittlere Auslastung und die Sitzklasse im Rechner berücksichtigt. Distanzberechnung und mittlere Auslastung beruhen auf Daten der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation (ICAO).

Im Bereich des PKW-Transports rechnen wir derzeit mit Personenkilometern und nehmen eine übliche mittlere Auslastung von 1,49 Personen im Fahrzeug an.

Hinweis: Allgemein werden bei allen Transportmedien auch die Vorketten des Kraftstoffs und - soweit vorhanden - des Fahrzeugs betrachtet. Produktion, Rohstoffgewinnung und Entsorgung werden somit in der Klima-Bilanz soweit es geht berücksichtigt.

  • Annahmen für die Emissionsberechnung im Bereich Haus

Grundlage der Strombereitstellung ist der spezifische Emissionsfaktor im deutschen Strommix. Er beträgt nach neusten Daten des Umweltbundesamt derzeit 572 g CO2e/kWh, aber auch Ökostrom beinhaltet einen geringen Emissionsfaktor, der Produktion, Wartung, Betrieb und Entsorgung widerspiegelt.


Was ist mit anderen Umweltauswirkungen?

Richtig, Wasserverbrauch, Ressourcenverschwendung, Müllproduktion, Flächenversiegelung und Verringerung der Biodiversität sind weitere wichtige Probleme unserer Zeit und je nach Produkt weniger oder mehr relevant. Ecogood berechnet keine Ökobilanzen, in denen alle Umweltauswirkungen berücksichtigt werden. In den Tipps versuchen wir aber neben dem Klima-Fußabdruck, auch auf weitere entscheidende Umweltaspekte einzugehen.

 

 

Fragen zum Reduzieren?


Wie berechnet ecogood die klimawirksamen Reduktionen von Tipps?

Um die CO₂-Ersparnis unserer Tipps zu berechnen, ermitteln wir je nach Tipp den Energieverbrauch, den Wasserverbrauch oder die Fahrleistung pro Jahr. Hierzu dienen uns Quellen wie das Statistische Bundesamt, das Bundesumweltamt, die Deutsche Energie-Agentur, das Öko-Institut sowie Angaben der Hersteller. In einigen Fällen gibt es keine konkreten Daten, sodass wir Annahmen treffen müssen. Diese Annahmen beruhen auf Durchschnittswerte für Deutschland und sind in den jeweiligen Tipps direkt vermerkt.

Nach Bestimmung des jährlichen Energieverbrauchs können im nächsten Schritt die CO₂-Emissionen berechnet werden. Als Grundlage dienen uns die aktuellsten Daten des Umweltbundesamtes.

Die CO₂-Ersparnisse der Tipps für PKW, LKW, Motorrad und Bus im Bereich „Mobilität“ werden zum jetzigen Zeitpunkt nur für den Kraftstoff Benzin berechnet, da Benziner den überwiegenden Marktanteil haben. Der von uns benutzte Wert für die Berechnung der CO₂-Emissionen von Benzin bezieht auch die vorgelagerte Kette mit ein, die die Rohstoffgewinnung, Produktion und Transport des Treibstoffs berücksichtigt.

Wir gehen außerdem von einer jährlichen Fahrleistung von 15.000 km und einem durchschnittlichen Verbrauch von 8 Litern Benzin pro 100 km aus (nach Daten des Statistischen Bundesamts).

Die CO₂-Ersparnis stellt immer die maximale Reduktion der Emissionen im Jahr dar.


Wie berechnet ecogood die potenzielle Geldersparnis?

Die Errechnung der finanziellen Ersparnis erfolgt analog zur CO₂-Reduktion.

Wir gehen von einem Benzinpreis von €1,40 pro Liter (AvD, Automobilclub von Deutschland), einem Strompreis von €0,19 pro kWh (Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie) und einem Wasserpreis von €1,91 (Statista) pro m³ aus.

Die Kostenreduktion versteht sich als maximale Ersparnis im Jahr. Zum jetzigen Zeitpunkt berücksichtigen wir weder Investitions-, Reparatur- oder Verschleißkosten, noch Kfz-Steuern.


Was sind Missionen?

Missionen erleichtern die CO₂-Reduktion. Die Tipps eines bestimmten Bereiches bilden zusammen eine Mission. Mit kurzen Fragen werden die Tipps so sortiert, dass die Mission für jeden persönlich zugeschnitten ist.

Es gibt die Möglichkeit, aus verschiedenen Missionen auszuwählen und eine oder mehrere gleichzeitig laufen zu lassen. Das maximale Einsparpotential nach Erfüllen einer Mission wird ebenso angezeigt wie die aktuelle CO₂-Ersparnis. Auf diese Weise und im Vergleich mit Freunden wird der Fortschritt einer Mission deutlich.

Tipps werden in Missionen so gesteuert, dass die Reduktion von Klimagasen und Kosten spielerisch erreicht wird. Es müssen nicht aus allen Tipps die jeweils passenden herausgesucht werden, vielmehr werden durch Auswahl einer Mission die für jeden Einzelnen relevanten Tipps dargestellt. Ist eine Mission erfüllt, ist das maximale Einsparpotential in dem Bereich erreicht.

 

 

Fragen zum Kompensieren?


Warum kompensieren?

Die Relevanz des Klimawandels und die Dringlichkeit zu handeln werden immer deutlicher. Der beste Klimaschutz ist, die Emission von Klimagasen gar nicht erst entstehen zu lassen. Aber nicht jeder kann auf sein Auto komplett verzichten und manchmal ist eine Reise nur mit dem Flugzeug zu realisieren. Dann ist es in jedem Fall besser die global wirkenden Emissionen an anderer Stelle auszugleichen, als sich der Verantwortung für die Klimagase, die teilweise 100 Jahre in der Atmosphäre bleiben, ganz zu entziehen. Jedem ist längst klar und wissenschaftliche Studien belegen dies: Das Problem der globalen Erwärmung lässt sich nicht aussitzen.

Unsere individuelle Klimaauswirkung geschieht weitgehend unsichtbar, aber sie ist nicht wegzudiskutieren. Das Sichtbarmachen mit unserem Emissionsrechner ist der erste Schritt dieses Manko zu überbrücken und das Bewusstsein zu schärfen. Wir geben Tipps dazu, den persönlichen Fußabdruck zu reduzieren und dabei wird nicht selten noch Geld gespart. Nicht zu vermeidende Emissionen können dann mit soliden und sinnvollen Kompensationsprojekten ausgeglichen werden und so kann der eigene Klima-Fußabdruck auf ein nachhaltiges Niveau gebracht werden.


Wie erhalte ich die Sicherheit, dass meine CO2 Emissionen auch wirklich und nachhaltig ausgeglichen werden?

Die Klimaschutzprojekte, die unterstützt werden können, erfüllen hohe und anerkannte Anforderungen und werden unabhängig verifiziert. Eine nachhaltige Entwicklung auf lokaler Ebene ist oberstes Gebot. Der Gold Standard, dessen Kriterien vom WWF und anderen Nicht-Regierungsorganisationen entwickelt wurden, steht für anspruchsvolle und seriöse Kompensation, die über die Emissionsreduktion hinaus noch positive soziale, ökonomische und ökologische Nebeneffekte erreicht. Aber auch der Social Carbon Standard, macht soziale Vorteile vor Ort zur Bedingung und verifiziert die Erfolge jährlich. Selbstverständlich müssen alle Projekte das Kriterium der Zusätzlichkeit erfüllen, wonach das Projekt nur aufgrund der externen Finanzierung zustande kommen konnte.

Weitere Informationen siehe Magazin - Kompensation


Wie hat ecogood seine Klimaschutzprojekte ausgewählt?

Bei der Auswahl der Kompensationsprojekte legt ecogood Wert auf wegweisende Projekte, die die lokale Bevölkerung miteinbeziehen. Die Förderung regenerativer Energiequellen beispielsweise zeigt eine Alternative zu knapper werdenden fossilen Brennstoffen und hohen Emissionen. Dagegen erfahren ökologisch und gesellschaftlich problematische Großprojekte wie z.B. Wasserkraftwerke mit großen Staudammprojekten, keine Unterstützung. Kombinierte kleine Projekte, haben häufig eine besonders positive Auswirkung vor Ort, indem sie eine nachhaltige und emissionsfreie Entwicklung, bei gleichzeitig geringem ökologischem Eingriff, ermöglichen und neue Wertschöpfungsketten erschließen. Die reale und messbare Emissionsreduktion erfolgt ausschließlich mit Zertifikaten des freiwilligen Marktes (VER´s).

Aufforstungsprojekte bedürfen einer besonderen Zertifizierung und können nur unter strikten Rahmenbedingungen hinzugezogen werden. Etablierte Standards müssen dabei den permanenten Erhalt der Wälder und deren Biodiversität gewährleisten, sowie kontrollieren, dass nicht vermehrt in einem andern Gebiet gerodet wird (Leakage).

Weitere Informationen siehe Projektbeschreibung


Fließen die Kompensationsgelder direkt in die Klimaschutzprojekte?

ecogood ist ein profitorientiertes Unternehmen, da ein Unternehmen nur nachhaltig wirtschaften kann, wenn es sich selbst trägt und profitabel ist. Es gibt verschiedene Geschäftsmodelle bei Anbietern von CO2-Kompensationen. Die meisten Anbieter arbeiten mit einer Marge auf die verkauften CO2 Zertifikate, von der sie Personal-, Marketing-, und Verwaltungskosten tragen. Andere Anbieter erheben einen monatlichen Beitrag, für ihr inhaltliches Angebot, garantieren dann aber die Weitergabe von 100% der Kompensationszahlungen an die Klimaschutzprojekte.

ecogood hat sich dazu entschlossen, alle Inhalte der Internetseite, von der Benutzung des Rechners bis hin zu der Nutzung und Verwaltung der CO2 Tippdatenbank, unentgeltlich zur Verfügung zu stellen. Das Angebot von Emissionsreduktionszertifikaten bringt eine Anzahl von Dienstleistungen mit sich, die wir nicht unentgeltlich zur Verfügung stellen können, wenn wir ein selbstragendes Unternehmen sein wollen. Zu diesen Leistungen zählen:

Die rigorose Auswahl der CO2-Zertifikate inklusive einer technischen Begutachtung der Reduktionsprojekte zur Gewährleistung höchster sozialer und ökologischer Standards bei der CO2-Kompensation

  1. Aufbereitung der Projektinformationen zum einfachen Verständnis der technischen Begebenheiten für den Kunden
  2. „Stückelung“ der Zertifikate in die von dem Kunden nachgefragten Kompensationsmengen (ein Zertifikat entspricht 1t CO2 Kompensation; wir bieten dem Kunden auch Mengen unter 1 t zur Kompensation an)
  3. Die Abwicklung des Kaufs der Zertifikate
  4. Die Stilllegung der Zertifikate
  5. Die Pflege und Prüfung der Zertifikatebuchhaltung


Um als Unternehmen wirtschaftlich agieren zu können müssen wir oben genannte Dienstleistungen über die Einnahmen von Kompensationszahlungen vergüten. Daher geht von den Kompensationszahlungen bei uns ein geringer Teil für Personal,- Marketing- und Verwaltungskosten ab. Der größte Teil fließt allerdings weiter an die Kompensationsprojekte.

 

Ist die Emissionskompensation ein Ablasshandel?

In der Diskussion ist der Kompensationsmechanismus mit dem Argument, man erkaufe sich ein ökologisches Image, statt selbst zu handeln. Deshalb sollte der Kompensation immer die Emissionsreduktion vorausgehen. Idealerweise wird nur der unvermeidbare Anteil des Klima-Fußabdrucks kompensiert.

Nur wirksamen Klimaschutzprojekten dürfen Zertifikate zugschrieben werden, aber dann kann die Kompensation einen sehr sinnvollen Beitrag im Klimaschutz leisten und gleichzeitig eine nachhaltige Entwicklung voranbringen. Kompensationsprojekte nach dem Gold Standard gewährleisten dies.


Ein Ablasshandel ist die Kompensation deshalb schon nicht, da eine reale und messbare Emissionseinsparung stattfindet. Für den globalen Effekt der Erderwärmung ist der Ort der Entstehung und Reduktion von Treibhausgasen nicht entscheidend.

Weitere Informationen siehe Magazin - Kompensation


Was ist der Gold Standard?

Es gibt verschiedene Standards, die Kompensationsprojekte auszeichnen. Der Gold Standard genießt die höchste Anerkennung, da er sich streng an die UN-Kriterien hält, nur erneuerbare Energien und Energieeffizienzprojekte unterstützt und neben der zuverlässigen Emissionsreduktion viel Wert auf ergänzende positive Effekte legt, die eine nachhaltige Entwicklung fördern. Darunter fallen die Generierung von Einkommen und Arbeitsplätzen, die Verminderung von Luftschadstoffen, der Technologie- und Wissenstransfer, sowie die Vorbildfunktion der Projekte. Unterstützt wird der Gold Standard von mehr als 60 Nicht-Regierungsorganisationen, darunter dem WWF, der bei der Entwicklung der Richtlinien beteiligt war.

 

Was ist der Verified Carbon Standard?

Der Verified Carbon Standard (VCS) hat sich als wichtiger Standard im freiwilligen Markt von Treibhausgasreduktionen etabliert und legt großen Wert auf Messbarkeit, Dauerhaftigkeit, Zusätzlichkeit, Transparenz, konservative Berechnung und unabhängige Validierung und Verifizierung. Angelehnt an die CDM-Methodologie und in enger Zusammenarbeit mit der Internationalen Organisation für Normung (ISO) wurde der Standard entwickelt. Eine zuverlässige und glaubwürdige Emissionsreduktion wird dadurch möglich.

ecogood wählt neben Gold Standard - Projekten ausschließlich Projekte des weiterentwickelten VCS 2007 - Siegels, die zusätzliche positive Effekte und Leistungen für die lokale Bevölkerung und Umwelt erzielen.

 

Was ist der Social Carbon Standard?

Der Social Carbon Standard wurde in Brasilien entwickelt und untersucht die sozialen und ökologischen Effekte der Projekte. Damit ergänzt er die Qualität anderer Standards. Die transparente Methode bewertet von unabhängiger Seite die kontinuierlichen Verbesserungen der sozialen Effekte und Leistungen. Wichtig für eine nachhaltige Entwicklung sind dabei Langzeiteffekte und die Einbeziehung der lokalen Bevölkerung in Projektentwicklung und -umsetzung.

 

Was bedeutet CDM?

Nach der Klimakonvention von Kyoto, die einen Meilenstein in der Klimapolitik darstellt, sind Projekte nach dem CDM (Clean Development Mechanism) zur Reduktion von Treibhausgasen als probates Mittel vorgesehen. Ziel ist die Emissionsreduktion auf einem Wege mit Technologietransfer und einer nachhaltigen Entwicklung zu gewährleisten. Die Klimaprojekte sollen dort Emissionen einsparen, wo es besonders effektiv und kostengünstig ist. Die Reduktionen werden von der UN überwacht und mit Zertifikaten belegt. Die Gutschriften können als Zertifikate, genannt CERs (Certified Emission Reductions), anschließend im Emissionshandel gehandelt werden.


Was bedeutet VER?

Im Gegensatz zum CDM werden VERs (Verified Emission Reductions) aus Emissionsminderungsprojekten auf dem freiwilligen Markt gehandelt und statt von der UN, von unabhängigen Organisationen überwacht. Die Kriterien sind angelehnt an denen des CDMs (siehe Standards). Die Projekte erlangen dabei nur durch die Gutschriften der VERs Wirtschaftlichkeit und erfüllen damit das Kriterium der Zusätzlichkeit.

Von ecogood angebotene Projekte erzielen eine reale und quantifizierbare Emissionseinsparung und geben neue Impule für eine nachhaltige Entwicklung in Entwicklungs- und Schwellenländern.


Weitere Informationen siehe Magazin - Kompensation


Fragen zu Nutzerproblemen?


Ich habe mein Passwort vergessen. Was muss ich tun?

Auf jeder Login-Seite findet sich ein Link zu unserer Passwort vergessen Funktion. Dort lässt sich mit deiner angemeldeten E-Mail-Adresse ein neues Passwort anfordern. Hiermit kannst du dich umgehend wieder anmelden und dann später nach Belieben ein neues Passwort in den Benutzerdaten einstellen.

Solltest du nicht mehr wissen, mit welcher E-Mail-Adresse du dich angemeldet hast, wende dich bitte an unseren Kundendienst. Du findest alle Kontaktmöglichkeiten unten in der Seitennavigation oder auch hier unter Hilfe/Kontakt.


Die ecogood Website wird seltsam dargestellt. Was muss ich tun?

ecogood funktioniert am besten mit dem aktuellen Mozilla Firefox, ist aber mit jedem modernem Browser benutzbar. Bitte überprüfe deine Systemeinstellungen und kontaktiere notfalls unseren Kundendienst. Du findest alle Kontaktmöglichkeiten unten in der Seitennavigation oder auch hier unter Hilfe/Kontakt.


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